Seminare


Wir bieten Informationsabende zu verschiedenen Themen im Bereich Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken an sowie Workshops und Coachings im Bereich Stimme für Lehrer, Erzieher und andere Sprechberufe. Im Bereich Dysphagie führen wir Schulungen von Pflegepersonal in Kliniken und Pflegeheimen durch. Außerdem bieten wir Wortfindungstrainings für Senioren an.

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Stimme:
Stimmkraft lässt sich trainieren

Workshop für Lehrer und Sprechberufe

Jeden Tag tauschen wir im Schnitt 16.000 Wörter mit unseren Mitmenschen aus. Doch nicht nur das Gesagte gibt Auskunft über unsere Verfassung, auch Melodie und Klang unserer Stimme senden unbewusste Signale aus.
-Dabei ist kaum jemandem bewusst, welche Wirkung und Aussagekraft die Stimme besitzt. Warum verrät die Stimme soviel? Die Stimme ist unser akustischer Fingerabdruck. Unsere Stimme verrät mehr über uns als wir glauben. Emotionale Zustände sind mit vegetativen Reaktionen verbunden (erröten, Schweißproduktion, Herzschlag,…). Nicht nur Stimmungen schwingen in ihr, sondern auch Krankheiten schlagen sich in ihr nieder. Tatsächlich klingt gar nicht so sehr was wir sagen im Ohr, sondern vielmehr, wie wir es sagen. Die Stimme ist unsere auditive Visitenkarte und entscheidet auch über den ersten Eindruck bei Arbeitgeber, Kollegen oder Geschäftspartner.

Wenn Sprechberufe einer hohen Stimmbelastung ausgesetzt sind, können Stimmstörungen die Folge sein. Die Stimme klingt oft heiser, rau, angestrengt oder kraftlos und behaucht. Es können Schmerzen und/oder Missempfindungen, wie Kloßgefühl, Trockenheit und Räusperzwang auftreten.
Diese Anzeichen können auf Dauer auch zu organischen Veränderungen (z.B.Stimmknötchen, Stimmlippenlähmungen, Entzündungen) führen.

Stimmkraft lässt sich trainieren… Hierfür bieten wir Workshops und Coachings für Sprechberufe, Lehrer, Erzieher, Manager ö.a. an. Kommen Sie gerne auf uns zu!

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Überall steckt Sprache drin:
Möglichkeiten zur Unterstützung und Förderung der kindlichen Sprachentwicklung

Vortrag für Eltern und Erzieher/-innen

Muss ich meinem Kind das Sprechen beibringen? Wann sollte mein Kind mit dem Sprechen beginnen? Sind Kinder, die früh sprechen, intelligenter? 50 Wörter mit 2 Jahren? Ist der Fernseher oder das Tablet ein guter Sprachlehrer? Was hat Lippenlesen mit Sprechen zu tun? Warum sollte mit kleinen Kindern viel gesungen werden? Was soll ich tun, wenn mein Kind nicht so spricht wie es soll? Wann muss es bestimmte Laute sprechen können? Was hat Sprache mit Musik zu tun? Welche Sprache soll mein Kind lernen? Wie kann ich die Sprachentwicklung optimal unterstützen? Mein Kind vertauscht viele Buchstaben, was kann ich tun? Muss mein Kind auf eine Förderschule?

Von uns bekommen Sie ausführliche Informationen zum Thema Spracherwerb (wie Kinder Sprache lernen). Wir erläutern Ihnen die Meilensteine der Sprachentwicklung und beraten Sie gern. Hierfür bekommen Sie von uns Tipps und Spielideen zur Sprachförderung im Alltag.

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Dysphagie:
Diagnostik und Therapie bei Schluckstörungen

Workshops für Pflegefachkräfte und Betroffene

Im Rahmen neurologischer Erkrankungen treten häufig Störungen beim Schlucken auf.
Mögliche Indizien für eine Schluckstörung sind:
Häufiges Husten (besonders während oder nach dem Essen), gurgelnde Sprache, brodelnde Atmung, Verschleimung, häufiges Fieber, Bronchitis, Lungenentzündungen, Atemnot, Gewichtsabnahme, Bissspuren an der Zunge uvm.
Durch häufiges Verschlucken kommt es zum Nahrungseintritt in die Lunge, wobei schwerwiegende Folgen wie z.B. eine Lungenentzündung hervorgerufen werden können. Bei Verstopfung der Atemwege durch einen Nahrungsbrocken besteht Luftnot und akute Erstickungsgefahr!
Im Rahmen eines Workshops geben wir Ihnen ausführliche Informationen zumThema Dysphagie, Schluckversuche, Hilfe zur Kostanpassung und Essensbegleitung sowie Tipps zu Ess- und Trinkhilfen und therapeutischen Maßnahmen.
Ferner erhalten Dysphagiepatienten ein Heft von uns mit speziell entwickelten Rezeptideen und Informationen zur Kostauswahl.

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Nur vergesslich? Oder schon dement? 
Wortfindungstraining für Senioren

Workshops für Senioren

Vergesslichkeit gehört zum Altern. Der normale Abbau von Zellstrukturen beginnt etwa im Alter von 50 Jahren. Als erstes schwächelt das Arbeitsgedächtnis, besser als Kurzzeitgedächtnis bekannt. Es speichert Gelesenes, Gehörtes und Gesehenes, hält es abrufbereit und verknüpft es mit dem Langzeitgedächtnis. Allerdings ist der Speicher begrenzt. Vielen fällt es im Alter schwerer, komplexe Zusammenhänge erfassen zu können oder vor kurzem Gelerntes einfach nicht mehr so genau abrufbar zu behalten. Auch Probleme mit Namen und Gegenständen sind keine Seltenheit. „Gib mir bitte mal das Ding, wie heißt es doch gleich, jetzt fällt es mir wieder nicht ein! Wie heißt der denn nochmal?“ Solche oder ähnliche Aussetzer kennt fast jeder. Wortfindungsstörungen sind eine normale Alterserscheinung, können aber sehr beeinträchtigend sein. Häufen sich derartige Sprachprobleme, liegen für Wissenschaftler kognitive Einschränkungen vor. Mitunter sind sie Anzeichen einer beginnenden Demenz. Mit Medikamenten sind diese Leistungsminderungen des Gehirns bislang jedoch kaum zu beeinflussen.

Wortfindungstraining hält das Gedächtnis fit und hilft Ihnen, sich im Alltag besser ausdrücken zu können.

Wir bieten ein kompetentes Training zum Thema Wortfindung für Senioren sowie bei Demenzerkrankungen an. Sprechen Sie uns gerne an!